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title: "AI-Newsletter #18: Der Moment, in dem KI sich nicht mehr wie Software anfühlt"
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Yasemin Efiloğlu über die Gefahren, aber auch Vorteile, mit AI Agents zu arbeiten. ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­  

| Im Browser anzeigen Yasemin Efiloğlu \| PD - Berater der öffentlichen Hand, Strategische Beraterin für KI-Transformation, Expertin für Responsible AI, Beirätin … mit einem Apell an dich, frühzeitig zu testen. Liebe KI-Fans, stell dir einmal folgendes Szenario vor: Eine Entwicklerin testet ihre Openclaw KI-Agenten. Der Agent versteht die Aufgabe falsch. Ignoriert den System Prompt. Gerät in eine Schleife. Und löscht – einfach so – die komplette Inbox. In diesem Moment fühlt sich das nicht mehr an wie Software. Sondern wie etwas, das sich deiner Kontrolle entzieht. Für sie sogar wie das Entschärfen einer Bombe. Was sich hier zeigt, ist kein Einzelfall. Es ist ein Vorgeschmack auf das, was passiert, wenn wir beginnen, AI Agents in kritische Workflows zu integrieren. Aktuell planen genau das die meisten Organisationen. Und gleichzeitig zeigen erste Umfragen: Rund 80 % erleben massive Sicherheitsvorfälle Nur etwa 20 % sagen, sie haben eine reife Governance Das ist nicht einfach nur eine Lücke. Das ist ein strukturelles Problem. Unsere bisherigen Governance-Ansätze sind nicht für Systeme gemacht, die eigenständig handeln, Entscheidungen treffen und sich dynamisch verhalten. Wir behandeln AI Agents oft noch wie klassische Software. Aber sie verhalten sich anders. Nicht deterministisch. Nicht vollständig vorhersehbar. Und vor allem: nicht vollständig kontrollierbar. Was bedeutet das konkret für Organisationen? Aus meiner Erfahrung verschiebt sich der Fokus von Governance gerade fundamental: 1. Scope wird wichtiger als Kontrolle Die wichtigste Frage ist nicht mehr: „Wie kontrollieren wir das System?“ Sondern: „Was darf dieses System überhaupt tun – und was nicht?“ 2. Testing wird zum Must-have Ein einmal getestetes System ist nicht „fertig“. Organisationen brauchen kontinuierliches Stress-Testing und klare Failure-Szenarien. 3. Governance wird kollaborativ Fachbereiche und KI-Teams können nicht mehr getrennt arbeiten. Die kritischen Herausforderungen löst man genau an ihren Schnittstellen. Das Spannende: Die größten Risiken klären wir nicht im Deployment. Sondern viel früher. In der Design bzw. Scoping-Phase. In der Frage, wie klar wir Aufgaben, Grenzen und Verantwortlichkeiten definieren. Genau hier sehe ich aktuell die größte Verschiebung: Organisationen, die früh sauber scopen und testen, bewegen sich schnell und kontrolliert. Alle anderen holen sich die Komplexität später – nur dann deutlich teurer. Ich begleite aktuell Organisationen genau in dieser Phase – vom ersten Agenten-Use-Case bis hin zu skalierbaren Governance-Strukturen. Und meine wichtigste Beobachtung: Der Unterschied liegt selten in der Technologie. Heute kann sich jeder Agenten mit Mehrwert in ein paar Stunden bis Tagen zusammenbauen. Der Unterschied liegt darin, wie früh Organisationen anfangen, die richtigen Fragen zu stellen und die richtigen Stakeholder an den Tisch zu holen. Heute ist mehr denn je das Gespür für den richtigen Moment und Systemdenken gefragt. Eigentlich also eine schöne Zeit, in der wir leben. Über die Autorin: Yasemin Efiloğlu berät Organisationen zum mehrwertstiftenden und verantwortungsvollen Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Aktuell interessiert sie besonders, wie das Einführen von KI-Agenten Arbeit neu definieren wird. 3 weitere KI-Trends: 📣 EU AI Act Hochrisiko-Phase startet? Seit dem 6. April 2026 gelten neue Pflichten für KI in Bereichen wie HR, Bildung und Gesundheit – Kommunikationsteams müssen jetzt intern erklären, wo KI eingesetzt wird und was sich ändert. 📣 Ohne gute Daten keine gute KI: KI-Projekte scheitern selten an der Technik, sondern an schlechter Datenqualität und fehlender Governance – interne Kommunikation wird zum entscheidenden Enabler für den Erfolg. 📣 KI-Vertrauen entsteht nicht von allein: Mitarbeitende akzeptieren KI nicht automatisch, selbst wenn sie entlastet – sie wollen wissen, wofür sie eingesetzt wird, welche Daten genutzt werden und wo menschliche Verantwortung bleibt. IK muss diese Einordnung aktiv liefern. Staffbase SE, Annaberger Str. 73, 09111 Chemnitz, Sachsen, Deutschland Abmelden Einstellungen verwalten Impressum Datenschutzerklärung |
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