Lisa Mühsig | Content Marketing Manager bei Staffbase
... verwechselt Strategie und Plan jetzt nie wieder.
Hallo liebe IKone!
Strategie oder Plan – ist das nicht dasselbe? Nicht ganz! Viele werfen die beiden Begriffe durcheinander oder verwenden sie als Synonyme, dabei spielen sie in der internen Kommunikation ganz unterschiedliche Rollen. Eine Strategie gibt die Richtung vor, ein Plan sorgt für die Umsetzung.
Beide sind entscheidend. Ohne eine klare Strategie bleibt der beste Plan wirkungslos. Und ohne einen Plan bleibt die Strategie nur ein schönes Dokument in der Schublade.
Was unterscheidet Strategie und Plan also und was ist wichtig für die interne Kommunikation?
Die Kommunikationsstrategie: langfristig & richtungsweisend 🧭
Nachhaltiger Fokus: Sie erstreckt sich über Jahre, nicht Monate, und unterstützt die langfristigen Unternehmensziele. Ihre Dauer sollte idealerweise der Unternehmensstrategie entsprechen. Wenn sich diese ändert, passt du auch deine Kommunikationsstrategie an.
Keine Details: Eine Strategie gibt eine übergeordnete Richtung vor, was mit der Kommunikation erreicht werden soll. Sie gibt aber keine Details zu Kanälen, Botschaften oder spezifischen Kampagnen.
Zielorientiert: Mit einer Strategie legst du übergeordnete Kommunikationsziele fest, die während der gesamten Laufzeit der Strategie den klaren Fokus deiner Maßnahmen bilden.
Leitlinie für alle Maßnahmen: Die Strategie dient als Orientierung für alle kommunikativen Maßnahmen, um eine konsistente und wirksame Kommunikation sicherzustellen.
Mit Unternehmenszielen verknüpft: Deine Strategie sollte deutlich zeigen, wie die interne Kommunikation die Geschäftsziele unterstützt und diese Verbindung nachvollziehbar festhalten.
Der Kommunikationsplan: operativ & detailliert 🔍
Während die Strategie den Nordstern deiner internen Kommunikation bildet, sorgt der Plan für die Umsetzung im Tagesgeschäft.
Kurz- bis mittelfristige Perspektive: Dein Plan umfasst Monate oder Quartale, beschreibt die konkreten Maßnahmen, die in diesem Zeitraum umgesetzt werden, und orientiert sich an der Strategie.
Detaillierte Maßnahmen: Ein Plan beschreibt, welche Kanäle, Botschaften und Zielgruppen du nutzt und geht ins Detail, wie du die Maßnahmen in der Praxis konkret verwirklichst.
Flexibel & anpassbar: Während die Strategie stabil bleibt, kannst du den Plan regelmäßig optimieren, um auf aktuelle Entwicklungen zu reagieren.
Spezifische Kennzahlen: Dein Kommunikationsplan legt fest, welche Kennzahlen genutzt werden, um den Erfolg der einzelnen Maßnahmen zu messen.
Ein Beispiel:
Strategie: „Wir wollen durch transparente Kommunikation das Vertrauen der Mitarbeitenden in den Change-Prozess stärken.“ Plan: „Monatliche CEO-Videos, eine Q&A-Kampagne im Intranet und wöchentliche Updates per Newsletter.“
Was bedeutet das für deine interne Kommunikation?
Eine gute Strategie ist der Anker für eine klare, konsistente interne Kommunikation, aber erst ein durchdachter Plan bringt sie zum Leben.
Das bedeutet für dich: Setze deine Strategie bewusst auf und stelle sicher, dass sie mit den Unternehmenszielen verzahnt ist. Nutze Pläne als operative Werkzeuge, um deine strategischen Vorgaben mit konkreten Maßnahmen zu füllen. Bleib flexibel. Die Strategie gibt die Richtung vor, aber dein Plan darf sich mit neuen Herausforderungen weiterentwickeln.
💡 Mein Tipp: Frag dich regelmäßig: „Bringt mein aktueller Plan uns wirklich näher an unsere strategischen Ziele?“ Falls nicht, ist es vielleicht an der Zeit, nachzusteuern.