Frank Wolf | Chief Strategy Officer und Mitgründer von Staffbase
... überraschte sich selbst mit einem leckeren zuckerfreien Kuchen – und teilt sein Rezept mit dir!
Liebe IKone,
okay, ich gebe zu: Die Betreffzeile klingt wie Clickbait. Als ob ich dich in irgendwas reinlocken will, nur damit du klickst und dann enttäuscht bist. Diesmal ist es anders. Du bekommst genau das, was ich versprochen habe.
Wir reden seit einer Weile über KI, und manche denken, es sei schon alles gesagt. Ich glaube, wir stehen erst am Anfang. In diesem Newsletter teile ich drei Punkte, die deine Arbeit – und vielleicht dein Leben – verändern können. Wer denkt: „Da hat Frank den Mund ganz schön voll genommen“ – fair. Schreibt mir danach gern.
Punkt 1 – Sprechen statt Tippen
Das iPhone hat unsere Interaktion mit Bildschirmen verändert. KI setzt noch einen drauf: Wir können mit Technologie sprechen. Ich spreche inzwischen fast alles ein – selbst ein kurzes „Danke“ bei WhatsApp. Viel entscheidender: Mit Tools wie ChatGPT ist das Gespräch auf dem Level, dass ich wie einem guten Freund richtig viel und lange erzählen kann – und es versteht’s.
Letzte Woche im Webinar zur Strategieentwicklung habe ich gezeigt, wie man mit Narrativen und ChatGPT in vier Schritten Strategien schreibt. 250 Leute, viele Kommentare – die meisten staunten, wie natürlich ich minutenlang mit der KI gesprochen habe. Für mich hat das mein Schreiben komplett verändert: Alles hier ist eingesprochen. Meine Schwelle, eigene Inhalte zu erstellen, ist dramatisch gesunken. Probier’s aus – mehr Kontext rein, bessere Ergebnisse raus. Im Marketing wissen wir übrigens schon lange: Am besten schreibt man, wie man spricht.
Punkt 2 – Das Internet verschwindet hinter der KI
KI verändert, wie wir Informationen finden und erleben. Über 70 % der Suchen bei Google enden mittlerweile als „Zero-Click“ – die KI-Zusammenfassung reicht. Das wird fundamental verändern, wie wir das Internet – und auch das Intranet – erleben (siehe Punkt 3). Hier erst mal ein Beispiel, wie KI mein Leben geändert hat:
Wer mich kennt, weiß, dass ich Kuchen liebe – aber mir ist klar: Ich will weniger Zucker essen. Und kennst du diese Kuchen ohne Zucker, die einfach nicht schmecken? Vor zwei Wochen habe ich ChatGPT meine Zuckerersatz-Wunschzutaten gegeben. Ergebnis: überraschend lecker. Oben etwas zu braun, aber innen weich und saftig. Das Rezept findet ihr unten!
Genau diese Verschiebung spüren wir jetzt auch intern – und darauf bauen wir auf:
Punkt 3 – KI für Mitarbeitende
In der Kommunikation haben wir zuerst unsere Workflows optimiert: bessere Artikel, automatisch aus der Pressemitteilung den Intranet-Beitrag erstellen usw. Henry Ford würde sagen: schnellere Pferde. Aber wie schon beschrieben, verändert KI noch viel grundlegender, wie Menschen auf Informationen zugreifen – und wie viel Intelligenz und Interaktion wir von Technologie erwarten.
Wir bei Staffbase sind davon überzeugt, dass diese Entwicklung viele Chancen für die Kommunikation bietet. Wir wollen mit unseren Kunden diese neuen Möglichkeiten einfach, sicher und schnell an den Start bringen.
Wir nennen dieses Programm Employee AI. Das Ziel: KI vom Hype in den Alltag bringen – raus aus den Slides, rein in die Hände der Mitarbeitenden. Freue dich auf mehr Details in den nächsten Wochen und Monaten – oder gleich in 7 Tagen?
Denn am Donnerstag startet unser neuer KI-Newsletter. Die erste Ausgabe darf ich dem Thema Gendergap bei der Nutzung von Open AI widmen. Denn erstmals nutzen mehr Frauen ChatGPT als Männer. Was das für KI und interne Kommunikation bedeutet, erfährst du in unserer ersten Ausgabe. Melde dich hier an, damit sie pünktlich am 25. September auch in dein Postfach flattert.
All das ändert allerdings nichts an der Wichtigkeit der Kommunikation: Menschen bleiben zentral – für Strategie, authentische Inhalte und die Steuerung der KI.
Ich wünsche dir einen goldenen Herbst – und lass es dir gut schmecken!
Über den Autor: Frank Wolf ist Mitgründer und Geschäftsführer der Kommunikationsplattform Staffbase. Als Chief Strategy Officer widmet er sich Zukunftstrends in der Unternehmenskommunikation, hat kürzlich sein zweites Buch „The Narrative Age“ veröffentlicht und gilt als Vordenker beim Einsatz von künstlicher Intelligenz in der Kommunikation.
Vollkorn-Haselnuss-Rührkuchen ohne Zucker Zutaten:
150 g weiche Butter
150 g Erythrit (am besten zu Puder gemahlen)
4 Eier (Größe M)
150 g Vollkorn- oder Roggenmehl
100 g gemahlene Haselnüsse
1 Päckchen Backpulver (ca. 15 g)
100 ml Milch oder Wasser
1 Prise Salz
Optional: 1 TL Zimt oder Vanilleextrakt
Optional: einen halben Apfel kleinschneiden und einfach mit in den Teig geben
Zubereitung: Ofen auf 175 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Kastenform einfetten und mit Mehl oder Nüssen bestäuben. Butter und Erythrit 3–4 Minuten cremig aufschlagen. Eier einzeln unterrühren. Mehl, Haselnüsse, Backpulver, Salz und Gewürze mischen.
Abwechselnd Mehlmischung und Milch unter die Butter-Ei-Masse rühren. Konsistenz: schwer reißend vom Löffel (bei Bedarf 1–2 EL mehr Milch). In die Form füllen und 45–55 Minuten backen. Stäbchenprobe machen. 10 Minuten in der Form lassen, dann herausnehmen und auf einem Gitter auskühlen lassen.
Was IKonen jetzt nicht verpassen dürfen:
👉 Newsletter: Wie schon erwähnt, startet nächste Woche unser neuer KI-Newsletter, in dem ich gleich die erste Ausgabe zum Thema Gendergap in Open AI schreibe. Melde dich jetzt gerne direkt dafür an, natürlich kostenfrei wie immer.
👉 Employee AI: Alle wichtigen Informationen über Staffbase Employee AI findet ihr bei uns auf der Homepage inkl. KI-generierte Podcasts, KI-gestützte Suche und unseren neuen KI-Agenten.
👉 Surprise: Wie genau die neuen KI-Funktionen Employee AI bei Staffbase integriert werden, zeigen wir dir am 7. Oktober im Webinar. Sei gespannt! 🎉
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