Hast du schon deine Nachhaltigkeits-Kommunikationsstrategie aufgesetzt?
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Marcus Schneider | IT-Experte für digitale Lösungen

… sagt: Nachhaltigkeit beginnt dann, wenn die Mitarbeitenden an Bord sind.

Hallo liebe IKone,

bist du auch schon im Urlaubsmodus und freust dich darauf, ein weiteres schönes Fleckchen unserer Erde zu entdecken? Damit wir das auch in Zukunft tun können, müssen wir uns gut um unseren Planeten kümmern, denn es gibt ihn nur ein einziges Mal. Deshalb gehört Nachhaltigkeit zu den drängendsten Themen unserer Zeit, sowohl für Privatpersonen als auch für Unternehmen.

Doch wie kommunizierst du ein Thema, bei dem viele Rädchen ineinander greifen, es immer wieder auch zu Misserfolgen kommt und Ergebnisse nicht von heute auf morgen sichtbar werden und verkündet werden können? Oftmals ist es eine Gratwanderung (Stichwort „Greenwashing“), aber die Devise lautet: volle Transparenz, auch in Bezug auf Rückschläge oder Herausforderungen.

Das gilt nicht nur für die externe, sondern besonders für die interne Kommunikation. Denn nur wenn alle im Unternehmen die Nachhaltigkeitsstrategie kennen, gemeinsam an einem Strang ziehen und sich aktiv beteiligen, kann nachhaltiges Wirtschaften auch wirklich gelingen. Wenn solch einschneidende Veränderungen von oben entschieden und einfach nur kommentarlos vorgesetzt werden, sind sie meistens zum Scheitern verurteilt. 

Andersherum sind immer mehr Mitarbeitende sensibilisiert für das Thema Nachhaltigkeit und stellen berechtigterweise Forderungen an ihren Arbeitgeber. Sie möchten genau wissen, welche Maßnahmen ergriffen werden und wie diese laufen – und als Antwort kann dann nicht immer kommen: „Wir sind dran, klappt alles super!“ Um diese Mitarbeitenden zu binden (oder neue potenzielle Mitarbeitende zu überzeugen), müssen diese also rechtzeitig mitgenommen werden.

3 Tipps, um Mitarbeitende beim Thema Nachhaltigkeit mitzunehmen

Aus den genannten Gründen ist eine ganzheitliche Nachhaltigkeits-Kommunikationsstrategie genauso wichtig wie die Nachhaltigkeitsstrategie selbst. Dabei spielen folgende drei Punkte aus meiner Erfahrung eine wichtige Rolle:

1. Offene Kommunikation:

Wir informieren unsere Mitarbeitenden regelmäßig über
verschiedene interne Kommunikationsformate über wichtige Updates in Bezug auf unsere Nachhaltigkeitsstrategie: von direkten Mitarbeitendengesprächen über unser Town Hall bis hin zu unserem Intranet und Teams-Kanälen. Dabei achten wir besonders auf die folgenden Grundsätze: Klarheit, Konsistenz, Glaubwürdigkeit und Transparenz.

2. Feedback & Dialog:

Wir bitten um Feedback und konstruktive Anregungen über die oben genannten Formate, Votings oder auch unseren monatlichen Pulse-Check. Verschiedene Perspektiven ermöglichen wertvolle Erkenntnisse und neue Ideen, mit denen wir unser Nachhaltigkeitsengagement stetig verbessern und vorantreiben können.

3. Mitarbeitendenbeteiligung:

Wir beziehen unsere Mitarbeitenden aktiv ein: So konnten sie z. B. bei der Auswahl der Kompensationsprojekte auf unserem Weg in Richtung Klimaneutralität mitvoten. Auf diese Weise geben wir unseren Mitarbeitenden das Gefühl, dass ihre Beiträge und Ideen zur Nachhaltigkeit geschätzt werden.

Das „Wir“ steht im Vordergrund, Nachhaltigkeit ist nicht nur ein Mainstream-Thema – und darf es auf keinen Fall sein. Nachhaltigkeit sollte stattdessen als gemeinsame Verantwortung fest in die Unternehmenskultur eingebettet sein und entsprechend intern kommuniziert werden. Nur so können Mitarbeitende das Engagement des Unternehmens verstehen, unterstützen und sich aktiv daran beteiligen. Wenn sie sich eingebunden und gehört fühlen, sind sie auch motiviert, sich mit ihren Ideen einzubringen – und das stärkt zusätzlich auch die Mitarbeitendenbindung.

Eine Sache liegt mir bei diesem Thema noch am Herzen: Nachhaltigkeitsstrategien und damit auch deren Kommunikation sollten immer individuell betrachtet werden. Nur weil wir erfolgreich über unser Intranet kommunizieren, muss das bei dir nicht auch der Fall sein. Setze dich nicht zu sehr unter Druck und vergleiche dein Unternehmen nicht immer mit anderen (zur Inspiration kannst du das natürlich gerne tun!). Entwickle die passende Strategie für deine Mitarbeitenden, die du am besten kennst – gerne auch mit externer Beratung von Profis, die bei solch einem wichtigen Thema nie schaden kann.

Ich hoffe, ich konnte dir mit meinen Einblicken ein paar wertvolle Tipps mitgeben. Ich bin schon gespannt, wie sich das Thema Nachhaltigkeit bei uns und in der Wirtschaft generell in Zukunft entwickeln wird!

Dein

Marcus Unterschrift

Über den Autor:

Marcus Schneider ist Geschäftsführer der novaCapta GmbH und unterstützt Unternehmen im Rahmen der digitalen Transformation dabei, ihre Zusammenarbeit zu verbessern, ihre Produktivität zu erhöhen und mehr zu erreichen. Dabei betrachtet er stets drei Aspekte: Mensch, Organisation und Technik. Er ist zudem für die Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens verantwortlich und treibt sie mit Herzblut voran.

Was IKonen jetzt nicht verpassen dürfen:

👉 Webinar: Mehr zum Thema Umweltkommunikation & Nachhaltigkeit haben Expert*innen von der Bavaria Film und PAYBACK letztens im Webinar ausgetauscht.

👉 Blog: Warum die IT-Branche als Schlüssel zum erfolgreichen Nachhaltigkeitsmanagement gesehen werden kann, kannst du hier nachlesen.

👉 Info: Und wie genau wir bei novaCapta das Thema angehen, haben wir auf dieser Seite zusammengefasst. Ich freue mich auf dein Feedback.

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